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<title>Die Innerste</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Die Innerste</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Die Innerste</b> ist der Titel einer <a href="Novelle" title="Novelle">Novelle</a><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Wilhelm_Raabe" title="Wilhelm Raabe">Wilhelm Raabe</a>. Sie entstand im Herbst 1874<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und erschien erstmals 1876 in <a href="Westermanns_Monatshefte" title="Westermanns Monatshefte">Westermanns Monatsheften</a>.
</p><p>Erzählt wird vor dem symbolischen Hintergrund des dämonischen Harzflusses Innerste (Kap. 1) die Wandlung des „tollen“ Jugendlichen Albrecht Bodenhagen nach seiner Rückkehr aus dem <a href="Siebenj%C3%A4hriger_Krieg" title="Siebenjähriger Krieg">Siebenjährigen Krieg</a> zu einem fleißigen Müller und glücklichen Ehemann, der sein Haus vor dem Angriff einer Horde „<a href="Marodeur" title="Marodeur">Marodebrüder</a>“ schützt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Innerste">Die Innerste</h3></div>
<p>Im einleitenden Kapitel stellt der Erzähler die <a href="Innerste" title="Innerste">Innerste</a> vor: ein wilder <a href="Harz_(Gebirge)" class="mw-redirect" title="Harz (Gebirge)">Harzbach</a>, der sich mit einem immer mehr „verschlechter[ndem] Charakter“ zum reißenden Strom verwandelt, das Tal überschwemmt und Gebäude und Brücken zerstört. Auch wenn die Innerste „frech, boshaft und scheußlich“ in der zur <a href="Nymphe" title="Nymphe">Wiesennymphe</a> wird, „wild, heimtückisch und blutdürstig bleibt sie […] und wird [-] von Zeit zu Zeit von unheimlichen Gelüsten ergriffen, und dann ‚schreit‘ sie.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Der Fluss ist nach der Vorstellung der ländlichen Bevölkerung von einer dämonischen <a href="Nixe" title="Nixe">Nixe</a> bewohnt, die ein Menschenopfer fordert. Mit der Gabe eines schwarzen Huhns versuchen die Menschen den Wassergeist zu versöhnen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>
<p>Mit dem zweiten Kapitel beginnt sie Geschichte des Müllersohns Albrecht Bodenhagen. Kurz weist der Erzähler auf die unruhige Jugend des „bösen Jungen“ hin. Bei den Sarstedter Jungfern ist er beliebter als bei seinem mit ihm unzufriedenen Vater, der ihn mit dem Rohrstock zur Arbeit antreibt. Eines Morgens verlässt er mit den Worten „Vivat Fridericus! […] Aushalten tu ich’s nicht länger zu Hause. Wär ich nicht zu gut gewesen, so hätt‘s der Herr Vater nicht zu schlimm mit mir gemacht. Adjes!“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Mühle zwischen <a href="Gro%C3%9F_F%C3%B6rste" title="Groß Förste">Groß Förste</a> und <a href="Sarstedt" title="Sarstedt">Sarstedt</a>. Die Eltern hören außer Gerüchten nichts mehr von ihm und er gilt als verschollen.
</p><p>Aus einzelnen Bemerkungen kann man im Laufe der Erzählung die Vorgeschichte rekonstruieren: Albrecht wandert das Innerstetal aufwärts, kommt in der Radebrecker Sägemühle zwischen <a href="Wildemann" title="Wildemann">Wildemann</a> und <a href="Lautenthal" title="Lautenthal">Lautenthal</a> im Harz unter und hat offenbar eine Beziehung mit der ca. 19-jährigen rothaarigen Tochter Doris. Dann verabschiedet er sich, lässt sich für ein preußisches <a href="Freibataillon" title="Freibataillon">Freibataillon</a> anwerben und kämpft als Musketier im Siebenjährigen Krieg. Erwähnt werden von Albrecht, bzw. seinem Korporal Joachim Brand, das böhmische <a href="Schlacht_bei_Kolin" title="Schlacht bei Kolin">Kolin</a>, das <a href="Belagerung_bei_Pirna" title="Belagerung bei Pirna">Lager von Pirna</a> und <a href="Schlacht_bei_Bergen_(1759)" title="Schlacht bei Bergen (1759)">die Schlacht bei Bergen</a>. Im Westfalenland trennt er sich von der Truppe des <a href="Ferdinand_(Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel)" title="Ferdinand (Braunschweig-Wolfenbüttel)">Herzogs Ferdinand</a> und Brand und kehrt nach dreieinhalbjähriger Soldatenzeit im Juli 1759 zur Mühle der Eltern zurück.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bodenhagen-Mühle"><span id="Bodenhagen-M.C3.BChle"></span>Bodenhagen-Mühle</h3></div>
<p>Die vorwiegend im Jahr 1760 spielende Haupthandlung beginnt mit der Rückkehr Albrechts aus dem Siebenjährigen Krieg (Kap. 2). Er wird von seinem Vater Christian, im Unterschied zu seiner Mutter, nicht mit offenen Armen empfangen, sondern für sein Verschwinden und langes Ausbleiben mit einem Rohrstock verprügelt. Das Dienstpersonal geht dazwischen, die Mutter beruhigt ihren Mann und der nimmt den Sohn schließlich auf. Frisch rasiert und sauber mit weißer Müllerjacke und gestrickter Zipfelkappe eingekleidet wird er zur Überraschung der Dorfbewohnern schnell in den Arbeitsprozess einbezogen. Nachdem er sich gut angepasst hat, sucht ihm der Vater eine „junge hübsche“ Bauerstochter als Braut aus (Kap. 3). Liese Papenberg aus Groß Förste ist „ein fröhliches Ding“ und bringt „von Natur ein vergnügt, geduldig Herz mit zu allem, was die Frauen erleben können auf dieser Erde“.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Albrecht ist mit der Wahl einverstanden „ohne sich zu zieren und lange zu besinnen“ und das kichernde Lieschen ebenso. An einem Sonntag gegen Ende Februar im neuen Jahr besuchen die Papenbergs die Bodenhagen Mühle zum gemeinsamen Feiern.
</p><p>Am selben Tag kommt ein unerwarteter Besucher an: Joachim Brand aus der Bergstadt <a href="Bad_Grund_(Harz)" title="Bad Grund (Harz)">Grund</a> im Harz, Albrechts alter <a href="Unteroffizier#Streitkräfte_im_Deutschen_Kaiserreich" title="Unteroffizier">Korporal</a> (Kap. 4). In der <a href="Schlacht_bei_Minden" title="Schlacht bei Minden">Schlacht bei Minden</a> hat er den rechten Arm verloren, ist aus dem Dienst entlassen worden und macht jetzt auf der Wanderung in seine Heimat Station in der Mühle. Anfangs tritt er forsch in der Rolle als Vorgesetzter auf, dann gibt er sich zunehmend als vertrauter Freund. Gerade als sie von Doris Radebrecker sprechen, die nicht von Albrechts Rückkehr und Verlobung erfahren soll, kommen die Papenbergs an (Kap. 5). Beim Überqueren der Innerste rutscht Liese fast in den „schlammig und heimtückisch“ hinkriechenden Fluss. Die muntere Gesellschaft isst und trinkt ausgiebig, unterhält sich über die Kriege, über Kometen und andere böse Vorzeichen und über die Mär vom Schrei der Innersten. Als der alte Müller glaubt, einen Schrei vom Fluss her gehört zu haben, bekommt die Gesellschaft Angst und Liese muss von Albrecht durch einen Kontrollgang beruhigt werden. Seine Suche, gemeinsam mit Brand, am nächtlichen Fluss, zur Beruhigung der bedrückten Gäste, verläuft ergebnislos (Kap. 6). Der Korporal vermutet, nicht der Fluss habe geschrien, sondern Doris habe oben an der Sägemühle gelacht. Er nutzt die Gelegenheit, um Albrecht zu überreden, die Mühle und den autoritären Vater zu verlassen. Hier am warmen Ofen könne er nicht zum einstigen „tollen Bodenhagen“ zurückfinden und würde „ohne Gnade und Barmherzigkeit kaputt gehen“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der tyrannische Alte, seine Verwandtschaft und die Jungfer Papenberg würden ihn ruinieren. Es gebe für ihn zwei Wege: den zu den Soldaten und den zur Buschmühle. Aus einem späteren Gespräch Brands mit Doris (Kap. 9) erfährt man, dass er in ihrem Auftrag, den einstigen Geliebten zurückholen sollte.
</p><p>Am nächsten Morgen wirft der Müller ein schwarzes Huhn in die Innerste. Albrecht lehnt den Rat des Korporals ab, bleibt bei den Eltern und heiratet Liese (Kap. 7). Sein Vater stirbt am Tage nach der Hochzeit und sein Sohn übernimmt die Mühle.
</p><p>Am Tag der Schlacht bei Liegnitz in Schlesien, am 15. August 1760, beobachtet ein junges rothaariges Weib, es ist Doris, hinter den Weiden am Wasser verborgen, mit „hellen, großen, grünblauen, kühlen Augen“,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie das jung verheiratete Müllerpaar im Garten das Frühlingslied „Geh aus mein Herz, und suche Freud“ singt und sich nach einem Fangspiel in der Laube umarmt. Wütend verflucht sie den ehemaligen Geliebten und ein Lachen und Kreischen ertönt aus dem Weidenbusch. Am selben Abend stirbt Albrechts Mutter überraschend (8. Kap.).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Radebrecker-Mühle"><span id="Radebrecker-M.C3.BChle"></span>Radebrecker-Mühle</h3></div>
<p>Nach seiner Entlassung aus dem Spital hat Brand keine Aufnahme bei seinen Verwandten in Grund gefunden und sucht im Oktober als Landstreicher Unterschlupf bei Radebrecker. Als Verehrer Doris übernimmt er für sie Aufträge. Z. B. schickt sie ihn zur Erkundung in die Bodenhagen-Mühle (Kap. 4). Als sie nach ihrer eigenen Beobachtung des Müllerpaares erneut seine Dienste fordert, rät er (Kap. 9), sie solle ihren Racheplan aufgeben, er werde nicht mehr versuchen, Albrecht zum Verlassen der Mühle zu überreden. Sie geht nicht darauf ein: „[J]etzt bin ich, wie ich bin, und wenn ich wie das wilde Wasser, die Innerste da vorm Fenster, bin, so kann ich’s nicht ändern […] Er hat mehr gekriegt als ihr anderen alle“ und Albrecht hätte sie zu seinem „lieben guten Weibe machen können“. Stattdessen habe er eine andere genommen. „Und jetzo soll er die Rechnung zahlen, der Müller von Sarstedt, und ihr – ihr sollt mich nicht umsonst die Innerste nennen!“ und sie stößt „einen Schrei aus, der auch ein Geschluchz“ ist.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Radebeckse Mühle ist heruntergekommen zum Treffpunkt einer Raubmörder- und Wilderer-Bande. (Kap. 10). In einer November-Nacht umstellen französischen Soldaten und Jägern das Haus, töten einige Räuber im Kampf und inhaftieren die anderen, auch den gerade anwesenden Brand. Radebecker und die Räuber werden hingerichtet. Doris gelingt, vermutlich mit Hilfe eines Jägers, die Flucht aus dem Turm von Lauenthal. Der nicht in die kriminellen Geschäfte verwickelte Korporal wird freigelassen. Er weiß um Doris Rachepläne und will Albrecht und seine Frau beschützen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ende_des_Innerste-Spuks">Ende des Innerste-Spuks</h3></div>
<p>Am 15. Dezember kommt Joachim Brand halb verhungert in der Bodenhagenmühle an und wird vom Müllerpaar freundlich aufgenommen (Kap. 11) und feiert mit dem Müllerpaar, den zwei Gesellen und zwei Mägden ein vergnügtes Weihnachtsfest. Brand Kommentar „Die Welt ist im Krieg; wir aber gebrauchen die gute Stunde“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hat keine lange Gültigkeit, denn kurz darauf wird die Mühle von Doris und einer kleinen Schar von „<a href="Marodeur" title="Marodeur">Marodebrüdern</a>“ aus den Harzbergen angegriffen (Kap. 12). Die Horde wird zurückgeschlagen und vertrieben. Im Kampf sticht Doris dem Korporal in die Seite und ertrinkt dann in der Innerste. In seinen letzten Worten spricht der sterbende Korporal über Doris und bezieht die beiden anderen Themen der Novelle, Naturgewalt und Krieg, mit ein: „Wer kann aber wider das wilde Wasser, und wo sollte die arme Kreatur hin aus dem Turm in Wildemann […] für sie war keine Zuflucht als die Lagerkameradschaft, der Krieg mit der Welt bis aufs Messer und was dranhängt an dem Kriege! […] Vor der Innerste braucht Sie [Liese] keine Furcht mehr zu haben, […] sie hat ihr schwarz Huhn.“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Albrecht und Liese leben noch zwei Bodenhagen-Generationen in der Mühle. Nach der französischen Besetzung wird ihr Betrieb eingestellt und das Haus abgebrochen. „Die Innerste ist reguliert worden […] sie hat zwar auch jetzt noch ihre Nücken und Tücken und verlangt dann und wann wohl ein Lebendiges zum Fraß, aber dass sie danach schreie, glaubt heute kein Mensch mehr“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Form">Form</h2></div>
<p>Die im Zentrum der Novelle stehende Geschichten der beiden Mühlen spiegeln sich wechselseitig vor dem Zeithintergrund des Siebenjährigen Krieges und dem Sagenmotiv der einen Menschen als Opfer fordernden dämonischen Nixe.
</p><p>Der Alltag der Menschen ist zwar nicht direkt durch das Kriegsgeschehen beeinträchtigt und verläuft recht friedlich, doch ist durch die Nachrichten von Gefallenen, die Berichte der zurückkehrenden Soldaten, des Müllersohns und seines Corporals Brand, und die in die Liebesidylle eingeblendeten Schlachten-Meldungen mit den ironischen Kommentaren des Erzählers (Kap. 8) „Friedrichs Krieg“ als Bedrohung des Friedens in der Erzählung immer präsent und unterstützt die Datierung der Mühlenhandlung.
</p><p>Das die Haupthandlung begleitende Sagenmotiv wird für die Müllersleute noch stärker als der Krieg als Bedrohung empfunden. Nach von Wiese stellt Raabe dieses Motiv in einer „dreifachen Optik“ dar:
</p>
<ul><li>Der von ihm ironisierte Volksaberglaube (Innerste-Nixe, Kap. 7, gespenstischer Jäger Hackelberg, Kap. 10) wird zum „Gleichnis für die verstörenden oder auch heimlich lockenden Ängste“.</li>
<li>Da das „Wunderbare des Novellenstoffes“ im aufgeklärten 18. Jh. seine ursprüngliche Magie verloren hat, verlagert der Erzähler das Unheimliche aus dem „Gespensterspuk der Volksmären ins Psychologische“, in die „Kräfte der menschlichen Seele“: Wenn die Flüsse wie Elementarwesen mit üblem Ruf und schlechten Sitten personifiziert werden, „so sind es in Wahrheit die Menschen, die durch ihr böses Treiben die Flüsse erst in Verruf gebracht haben.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Novelle transportiert somit einen „märchenhaften Sagenstoff in die widerspruchsvolle menschliche Wirklichkeit“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die dritte Optik ist die „symbolische Schicht, innerhalb derer das Bild stellvertretend für eine geistige Wirklichkeit steht, […] in einer humoristisch-symbolischen Betrachtung der Welt, die das Widersprechende und Dissonante der Wirklichkeit noch ganzheitlich zu gestalten wagt.“ Dies wird in der Erzählung durch die „poetische Identifizierung des unheimlichen Flusses mit dem wilden, elementar bösen Mädchen“ Doris erreicht. Der „Schrei“ des Flusses und des Mädchens scheint „aus dem gleichen, elementar dunklen Grund einer leidvollen Wirklichkeit hervorzugehen“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehungsgeschichte">Entstehungsgeschichte</h2></div>
<p>Die Idee, die Innerste als „blutdürstiges Wasser“, das ein lebendiges Opfer fordert, für eine Novelle zu nutzen, erhielt Raabe durch die Lektüre eines Hannöverischen Magazins.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der erste Entwurf 1874 ist noch in Verbindung mit Raabes „unentrinnbarer Lebenstragik“ konzipiert, die seine zweite Schaffensperiode von 1863 bis 1874 charakterisiert. Der Korporal Joachim Brand dürfte nach seinem ursprünglichen Namen Wolfrad als Komplize und spionierender Intrigant der rachsüchtigen Doris angelegt gewesen sein, die vermutlich am Ende ein Opfer der Müllerfamilie erhält. In der Umgestaltung mit einem versöhnlichen Ausgang kündigt sich nach v. Wiese bereits „der Geist jenes weltüberlegenen Humors“ an, der „in Raabes letzter Schaffensperiode seit 1875 vorherrschend ist.“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1876 erschien die Novelle in Westermanns Monatshaften, 1879 wurde sie in die Krefelder Geschichten aufgenommen und in Buchform publiziert.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Illustration">Illustration</h2></div>
<p><a href="Eberhard_Schlotter#Weitere_Ausstellungen" title="Eberhard Schlotter">Eberhard Schlotter</a> hat im Jahr 1989 zehn Radierungen zu der Erzählung geschaffen. Einige wurden 2008 im <a href="Bomann-Museum" title="Bomann-Museum">Bomann-Museum</a> in Celle ausgestellt.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erstausgabe">Erstausgabe</h3></div>
<ul><li><i>Krähenfelder Geschichten. Von Wilhelm Raabe.</i> Westermann, Braunschweig 1879 (<a href="Zum_wilden_Mann" title="Zum wilden Mann">Zum wilden Mann</a>. <a href="H%C3%B6xter_und_Corvey" title="Höxter und Corvey">Höxter und Corvey</a>. <a href="Eulenpfingsten" title="Eulenpfingsten">Eulenpfingsten</a>. Frau Salome. Die Innerste. Vom alten Proteus)<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Braunschweiger_Ausgabe">Braunschweiger Ausgabe</h3></div>
<ul><li><i>Die Innerste</i>. S. 101–195. Mit einem Anhang, verfasst von <a href="Hans_Butzmann" title="Hans Butzmann">Hans Butzmann</a>, S. 493–522 In: Hans Butzmann (Bearb.), <a href="Hans_Oppermann" title="Hans Oppermann">Hans Oppermann</a> (Bearb.): <i><a href="Frau_Salome" title="Frau Salome">Frau Salome</a>. Die Innerste. <a href="Vom_alten_Proteus" title="Vom alten Proteus">Vom alten Proteus</a>. <a href="Horacker" title="Horacker">Horacker</a>.</i> Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1969. Bd. 12 (2. Aufl., besorgt von Karl Hoppe und Hans Oppermann), in <a href="Karl_Hoppe_(Germanist)" title="Karl Hoppe (Germanist)">Karl Hoppe</a> (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): <i>Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe</i>. 24 Bde. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=6CGDvVrh81oC&pg=PA116&dq=M%C3%BChle+sarstedt&hl=de&ei=M9DbTe-hLoTCtAa7953IDg&sa=X&oi=book_result&ct=result#v=onepage&q=M%fchle%20sarstedt&f=false">(Digitalisat der Ausgabe bei Google-Books)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Ausgaben">Weitere Ausgaben</h3></div>
<ul><li><i>Die Innerste. Eine Erzählung. </i> Hermann Klemm, Freiburg im Breisgau 1955.</li>
<li><i>Die Innerste. Erzählung. </i> mit Wort- und Sacherklärungen. Verlag Gute Schriften, Zürich 1961.</li>
<li><i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Peter Bramböck und Hans A. Neunzig. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980.</li>
<li><i>Die Innerste. Erzählung. </i> Verlag Hohesufer.com, Hannover 2008, ISBN 978-3-941513-01-3</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Eleonore Winkelmann: <i>Die Quelle zu Raabes ‚Innerste‘</i>. In: Mitteilungen der Raabe Gesellschaft 46, Braunschweig, 1959, S. 30–32: „Bemerkungen für Badende“ In: Neues Hannöverisches Magazin 1800–1803.</li>
<li>Benno von Wiese: <i>Die Innerste</i>. In: <i>Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka</i>, Bd. 2, Düsseldorf, 1962, S. 149.</li>
<li><a href="Fritz_Meyen" title="Fritz Meyen">Fritz Meyen</a>: <i>Wilhelm Raabe. Bibliographie.</i> 2. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973, Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3 In: Karl Hoppe (Hrsg.): <i>Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe</i>. 24 Bde.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Cecilia_von_Studnitz" title="Cecilia von Studnitz">Cecilia von Studnitz</a>: <i>Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie.</i> Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6.</li>
<li><a href="Peter_Sprengel" title="Peter Sprengel">Peter Sprengel</a>: <i>Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1870–1900. Von der Reichsgründung bis zur Jahrhundertwende</i>. C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44104-1.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/raabe/innerste/innerste.html">Der Text</a> bei Gutenberg.de</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">von Studnitz, S. 312, Eintrag 45</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Butzmann, Braunschweiger Ausgabe, S. 494, 5. Z.v.u. und S. 508, 7. Z.v.o.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 790.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 792.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 801.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 817.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 826.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 836.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 850.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 854 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Raabe: <i>Die Innerste</i>. In: Gesammelte Werke. Bd. 1. Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1980, S. 855.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Benno von Wiese: <i>Die Innerste</i>. In: <i>Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka</i>, Bd. 2, Düsseldorf, 1962, S. 202 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Benno von Wiese: <i>Die Innerste</i>. In: <i>Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka</i>, Bd. 2, Düsseldorf, 1962, S. 214.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Benno von Wiese: <i>Die Innerste</i>. In: <i>Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka</i>, Bd. 2, Düsseldorf, 1962, S. 203.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Eleonore Winkelmann: <i>Die Quelle zu Raabes ‚Innerste‘</i>. In: Mitteilungen der Raabe Gesellschaft 46, Braunschweig, 1959, S. 30–32: „Bemerkungen für Badende“ In: Neues Hannöverisches Magazin 1800–1803.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Benno von Wiese: <i>Die Innerste</i>. In: <i>Die deutsche Novelle von Goethe bis Kafka</i>, Bd. 2, Düsseldorf, 1962, S. 198.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Butzmann, Braunschweiger Ausgabe, S. 512, Einträge Z und B</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.celle.de/index.php?ModID=7&FID=2256.25.1&object=tx%2C2727.308">Bericht auf Celle.de</a><br><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.celle.de/media/custom/2256_44_1_g.JPG?1355902927">Hier ein Beispiel dieser Radierungen auf Celle.de</a>, Abruf am 22. März 2023</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Meyen, S. 20, Eintrag 13</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"> Meyen, S. 355–356, gibt weiterführende Arbeiten aus den Jahren 1879 bis 1969 an.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Sprengel, S. 46–47, geht auf die Nixengestalt Doris und ihre strukturbildende Funktion ein.</span>
</li>
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<div class="klappleiste-kopf">Werke von <a href="Wilhelm_Raabe" title="Wilhelm Raabe">Wilhelm Raabe</a></div>
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<p><b>Erzählungen und Novellen</b><br>
<a href="Der_Weg_zum_Lachen" title="Der Weg zum Lachen">Der Weg zum Lachen</a> |
<a href="Die_alte_Universit%C3%A4t" title="Die alte Universität">Die alte Universität</a> |
<a href="Der_Student_von_Wittenberg" title="Der Student von Wittenberg">Der Student von Wittenberg</a> |
<a href="Weihnachtsgeister" title="Weihnachtsgeister">Weihnachtsgeister</a> |
<a href="Lorenz_Scheibenhart" title="Lorenz Scheibenhart">Lorenz Scheibenhart</a> |
<a href="Einer_aus_der_Menge" title="Einer aus der Menge">Einer aus der Menge</a> |
<a href="Der_Junker_von_Denow" title="Der Junker von Denow">Der Junker von Denow</a> |
<a href="Wer_kann_es_wenden%3F" title="Wer kann es wenden?">Wer kann es wenden?</a> |
<a href="Aus_dem_Lebensbuch_des_Schulmeisterleins_Michel_Haas" title="Aus dem Lebensbuch des Schulmeisterleins Michel Haas">Aus dem Lebensbuch des Schulmeisterleins Michel Haas</a> |
<a href="Ein_Geheimnis_(Wilhelm_Raabe)" title="Ein Geheimnis (Wilhelm Raabe)">Ein Geheimnis</a> |
<a href="Auf_dunkelm_Grunde" title="Auf dunkelm Grunde">Auf dunkelm Grunde</a> |
<a href="Die_schwarze_Galeere" title="Die schwarze Galeere">Die schwarze Galeere</a> |
<a href="Unseres_Herrgotts_Kanzlei" title="Unseres Herrgotts Kanzlei">Unseres Herrgotts Kanzlei</a> |
<a href="Das_letzte_Recht" title="Das letzte Recht">Das letzte Recht</a> |
<a href="Eine_Grabrede_aus_dem_Jahre_1609" title="Eine Grabrede aus dem Jahre 1609">Eine Grabrede aus dem Jahre 1609</a> |
<a href="Holunderbl%C3%BCte_(Novelle)" title="Holunderblüte (Novelle)">Holunderblüte</a> |
<a href="Die_H%C3%A4melschen_Kinder" title="Die Hämelschen Kinder">Die Hämelschen Kinder</a> |
<a href="Keltische_Knochen" title="Keltische Knochen">Keltische Knochen</a> |
<a href="Else_von_der_Tanne" title="Else von der Tanne">Else von der Tanne</a> |
<a href="Die_G%C3%A4nse_von_B%C3%BCtzow" title="Die Gänse von Bützow">Die Gänse von Bützow</a> |
<a href="Sankt_Thomas_(Novelle)" title="Sankt Thomas (Novelle)">Sankt Thomas</a> |
<a href="Gedel%C3%B6cke" title="Gedelöcke">Gedelöcke</a> |
<a href="Theklas_Erbschaft" title="Theklas Erbschaft">Theklas Erbschaft</a> |
<a href="Im_Siegeskranze" title="Im Siegeskranze">Im Siegeskranze</a> |
<a href="Der_Marsch_nach_Hause" title="Der Marsch nach Hause">Der Marsch nach Hause</a> |
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<a href="Hastenbeck_(Wilhelm_Raabe)" title="Hastenbeck (Wilhelm Raabe)">Hastenbeck</a>
</p><p><b>Romane</b><br>
<a href="Die_Chronik_der_Sperlingsgasse" title="Die Chronik der Sperlingsgasse">Die Chronik der Sperlingsgasse</a> |
<a href="Ein_Fr%C3%BChling" title="Ein Frühling">Ein Frühling</a> |
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<a href="Der_heilige_Born" title="Der heilige Born">Der heilige Born</a> |
<a href="Nach_dem_gro%C3%9Fen_Kriege" title="Nach dem großen Kriege">Nach dem großen Kriege</a> |
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<a href="Der_Hungerpastor" title="Der Hungerpastor">Der Hungerpastor</a> |
<a href="Drei_Federn" title="Drei Federn">Drei Federn</a> |
<a href="Abu_Telfan" title="Abu Telfan">Abu Telfan</a> |
<a href="Der_Sch%C3%BCdderump" title="Der Schüdderump">Der Schüdderump</a> |
<a href="Der_Dr%C3%A4umling" title="Der Dräumling">Der Dräumling</a> |
<a href="Christoph_Pechlin" title="Christoph Pechlin">Christoph Pechlin</a> |
<a href="Horacker" title="Horacker">Horacker</a> |
<a href="Alte_Nester" title="Alte Nester">Alte Nester</a> |
<a href="Prinzessin_Fisch" title="Prinzessin Fisch">Prinzessin Fisch</a> |
<a href="Unruhige_G%C3%A4ste" title="Unruhige Gäste">Unruhige Gäste</a> |
<a href="Das_Odfeld" title="Das Odfeld">Das Odfeld</a> |
<a href="Stopfkuchen" title="Stopfkuchen">Stopfkuchen</a> |
<a href="Die_Akten_des_Vogelsangs" title="Die Akten des Vogelsangs">Die Akten des Vogelsangs</a>
</p><p><b>Fragmente</b><br>
<a href="Altershausen_(Wilhelm_Raabe)" title="Altershausen (Wilhelm Raabe)">Altershausen</a>
</p>
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</div></div>
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Normdaten (Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4528874-4">4528874-4</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/217036448/">217036448</a></span> </div>
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